Der Hippen- und Surgenstall, kurz HuS, ist mehr als ein Gebäude. Er ist der Ort, an dem sich Lenningsen trifft. Ob bei Versammlungen, Festen oder einfach zum Austausch unter Nachbarn. Hier wird Dorfgeschichte bewahrt. Hier entsteht Gemeinschaft.
Der Hippen- und Surgenstall war ursprünglich der Stall des Bahnhofvorstehers am alten Bahnhof in Lenningsen. In den 1990er Jahren erkannten die Gründer der Interessengemeinschaft das Potenzial dieses historischen Ortes. Sie bauten ihn zum Zentrum der Dorfgemeinschaft um. Seither dient er als Raum für Veranstaltungen, Aktionen und Treffen.
Doch über die Jahre zeigte sich: Das Gebäude brauchte Hilfe. Aufsteigende Feuchtigkeit hatte den Sockelbereich der Wände stark geschädigt. Der alte Putz war nicht atmungsaktiv. Eine grundlegende Renovierung wurde notwendig, um den HuS langfristig nutzen zu können.
Platz für etwa 20 Personen, ideal für Versammlungen, kleinere Veranstaltungen und Zusammenkünfte. Eine Toilette gehört dazu.
Das Glasdach wurde von Herrn Plümpe konstruiert und von fleißigen Helfern montiert. So ist der Vorraum auch bei schlechtem Wetter nutzbar. Fertig ist er noch nicht.
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2023 nahm sich ein Team den Hauptraum vor. Was folgte, war eine grundlegende Sanierung.
Das Ziel war klar: Den HuS als unabhängigen Ort für die Dorfgemeinschaft erhalten, funktional modernisieren und seinen Charakter bewahren.
Die Wände wurden vom alten, nicht atmungsaktiven Putz befreit. Anschließend kam hochwertiger Lehmputz darauf, der dem Charakter des Gebäudes entspricht und die Feuchtigkeit nachhaltig reguliert. Die alten Fliesen blieben erhalten und wurden mit Design-Vinyl belegt.
Ein umlaufender Holzbalken trennt nun den Dachbereich vom verputzten Wandbereich, von Hand gefertigt. Ein maßgefertigtes Wandregal ersetzt das alte eingelassene Regal. Der Bereich hinter dem Ofen wurde farblich abgesetzt.
Detlef Schlieper installierte eine neue Lichttechnik, die die Nutzbarkeit deutlich verbessert. Die Verkabelung wurde neu verlegt, auch das Lautsprechersystem ist erneuert.
Die IG setzte bewusst auf Nachhaltigkeit. Die Möbel wurden nicht neu angeschafft, sondern über mehrere Online-Auktionen ausgesucht und in Eigenleistung aus verschiedenen Regionen Deutschlands abgeholt.
Schon einige Jahre vorher hatte Jochen Brüggemann die Küche fast im Alleingang erneuert. Er baute die alte Küche aus und installierte eine moderne Arbeitsumgebung. Das schuf erst die Grundlage für alles, was danach kam.
Derselbe Raum, zwei Jahrzehnte auseinander.


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